Ein Schweizer Volltreffer - Erfolgsstories

Ein Schweizer Volltreffer

Gleich bei seinem Debüt wurde der neue VarioMAX beim Schwerlastlogistiker Emil Egger auf die Probe gestellt.

62 Tonnen Gewicht, 4,3 Meter Durchmesser, rund 200 Kilometer Strecke und am Ende enge Zufahrten über Nebenstraßen bis zur Baustelle. Gleich bei seinem Debüt wurde der neue VarioMAX beim Schwerlastlogistiker Emil Egger auf die Probe gestellt. Als erster Nutzer setzt das Schweizer Unternehmen auf einen VarioMAX Tiefbett-Auflieger mit 6-achsigem Heckfahrwerk auf 17.5"-Pendelachsen – und die Premiere zeigte sofort, warum dieses Konzept überzeugt.

Die Anforderungen bei der Zusammenstellung waren klar definiert: Das Fahrzeug sollte vor allem leicht sein. „Das war der ausschlaggebende Punkt“, erklärt Thomas Schmitz, Vertriebsmitarbeiter bei Faymonville und langjähriger Ansprechpartner des Kunden.

Bereits mit einem 17.5"-GigaMAX Tiefbett-Auflieger in 2+5-Ausführung hatte Egger durchweg positive Erfahrungen gesammelt. Gleichzeitig sollte die neue Kombination trotz ihrer Leistungsfähigkeit möglichst kompakt bleiben – ein entscheidender Vorteil auf anspruchsvollen Strecken.

Feuertaufe zum Windpark

Kaum ausgeliefert, stand der neue VarioMAX bereits vor seiner ersten Bewährungsprobe. Für die Jungfernfahrt transportierte Egger eine Turmsektion einer Windkraftanlage vom Typ Enercon E-115 vom Hafen Birsfelden bei Basel zum Waadtländer Jura in die Nähe von Vallorbe. Das Transportgut wog 62 Tonnen und hatte einen Durchmesser von 4,3 Metern. Hinzu kamen die Herausforderungen der Strecke. „Hierfür brauchten wir ein möglichst kurzes und kompaktes Transportfahrzeug, um über Nebenstraßen bis zur Baustelle zu gelangen“,
erläutert Geschäftsführer Michael Egger.

Andere Lösungen kamen schnell an ihre Grenzen. Eine Turmadapter-Kombination schied aufgrund ihrer Länge aus, ein mehrachsiger Semi-Tieflader hätte die geforderte Ladehöhe nicht erreicht. Der 3+6 VarioMAX vereinte dagegen alle Anforderungen in einem Fahrzeug. Gezogen von einer Mercedes-Benz SLT 8x6-Zugmaschine meisterte die Kombination die Strecke souverän. Ob Ortsdurchfahrten, schmale Straßen oder bergiges Terrain – der Pendelachs-Hub von 600 Millimetern sorgte dafür, dass unterschiedlichste topografische Herausforderungen sicher bewältigt werden konnten. „Wie immer sind wir schon ab dem ersten Transport sehr zufrieden mit dem Fahrzeug“, lautet das Fazit von Michael Egger.

Weiterer Fokus auf Schienenfahrzeuge

Neben dem Baubereich und der Industrie stellt der Transport von Schienenfahrzeugen ein weiteres wichtiges Einsatzfeld für den VarioMAX dar. Hier spielt das Tiefbett mit seinen außenliegenden Trägern seine Stärken aus. „Diese können in unterschiedlichen Breiten eingehängt werden und ermöglichen Spurweiten von 1.440 bis 1.020 Millimetern in 60-Millimeter-Schritten. Ob Lokomotive, Straßenbahn oder Bergbahn – unterschiedlichste Schienenfahrzeuge lassen sich sicher aufnehmen und transportieren“, beschreibt Thomas Schmitz die Flexibilität des Fahrzeugs.

Ergänzt wird das Konzept durch ein Set Verlängerungsträger, das zusätzliche Freiheiten bei unterschiedlichen Ladungslängen schafft. Ein echter Schweizer Volltreffer – von der ersten Fahrt an.

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