Wenn es auf die Höhe ankommt, muss der niedrige ModulMAX SP-E Selbstfahrer ran

Der Stromnetzbetreiber 50Hertz bevorratet in Rostock ein Lager mit Offshore-Seekabel.

Diese müssen im Schadensfall an einer Offshore-Stromübertragungstrasse schnell zur Havariestelle geliefert werden. Die Firma Krebs Korrosionsschutz GmbH erledigt so einen Einsatzfall mit ihrem 8-fach bereiften und elektronisch gelenkten ModulMAX SP-E im Selbstfahrermodus.

Es gilt eine dieser Kabeltrommeln in der das Starkstromkabel liegend eingespult worden ist, von der Lagerhalle bis zum Pier und der Schiffsübergabe durch einen Mobilkran zu transportieren. Für diese Aufgaben hat Krebs neben den 36 Achslinien der Cometto SPMT-Flotte mit seinem 3,000 mm breiten und 8-fach bereiften Faymonville ModulMAX SP-E mittlerweile ein neues Ass im Ärmel.

Als 6-Achs Variante ist das selbstangetriebene Schwerlastmodul mit elektronischer Lenkung aufgrund der minimierten Durchfahrtshöhe am Hallentor für diese Mission die optimale Wahl. Souverän steuert Stefan Krüger den ModulMAX SP-E mit seinem 372 kW Power Pack in niedrigster Gangart durch das Hallentor heraus. „Eine Handbreit Luft zwischen Ladung und Tor-Unterkante reicht aus“, erklärt er augenzwinkernd die geleistete Präzisionsarbeit.

Einzigartige Twin-Engine-Lösung

Eigentlich ist das Power Pack dafür ausgelegt, bis zu 48 Achslinien des ModulMAX SP-E Selbstfahrers zu versorgen. Mit dem 6-Achs Fahrwerk für diesen Transport ist es demnach förmlich unterfordert. Doch durch die einzigartige Twin-Engine-Lösung ist es jederzeit möglich, das Power Pack auf den jeweiligen Transportfall und die Fahrzeugkombination anzupassen. Bewährte Technologie aus dem Hause Cometto, verantwortlich für Fertigung und Service der selbstangetriebenen modularen Transporter innerhalb der Faymonville Gruppe. 

Der Fahrer entscheidet dabei, ob er das Power Pack mit einem oder beiden Dieselmotoren betreiben möchte. „Für den Kabeltrommel-Transport verwenden wir den Motor B und fahren den Transport mit 186 kW“, erläutert Einsatzleiter Jörg Neuhäusel die Vorgehensweise. „Mit dieser einmaligen Technik können wir immer sicherstellen, dass wir wenig Treibstoff verbrauchen und der Motor in seinem richtigen Temperaturfenster betrieben wird.“

Selbstfahrer-Technik für Offshoreprojekte

Dank der elektronischer Vielwege-Lenkung und einem Achsausgleich von 650 mm ist es ein Leichtes, die 60 Tonnen schwere Kabeltrommel mit einem Durchmesser von 6 Metern und einer Höhe von 6,25 Metern zum Verladepunkt am ebenfalls Krebs-eigenen Mobilkran zu bringen. Wieder einmal leistet Transporttechnik der Faymonville Gruppe erfolgreich einen Beitrag für deutsche Offshore-Windparks.

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Wenn es auf die Höhe ankommt, muss der niedrige ModulMAX SP-E Selbstfahrer ran
Die Firma Krebs Korrosionsschutz GmbH erledigt so einen Einsatzfall mit ihrem 8-fach bereiften und elektronisch gelenkten ModulMAX SP-E im Selbstfahrermodus.
Bewährte Technologie aus dem Hause Cometto, verantwortlich für Fertigung und Service der selbstangetriebenen modularen Transporter innerhalb der Faymonville Gruppe.