Starkes Teamwork und ein Faymonville CombiMAX zum Transport von 195 Tonnen durch Estland

60 Kilometer erscheinen wie ein Katzensprung. Das Projekt von AT Special Transport zeigt, wie viele Herausforderungen auf einer so kurzen Strecke warten können.

Drei Tage wurden für die Strecke benötigt, um einen 195 Tonnen schweren Behälter auf 26 CombiMAX-Achslinien zu bewegen.

Der Anblick der imposanten Kombination zieht die Menschen förmlich an. Anwohner und Interessierte bestaunen das Fahrzeug und machen Fotos. Zu diesem Zeitpunkt herrscht noch Spannung unter den 30 Personen, die rund um den Transport arbeiten. Jonas Ahola und seine Crew von AT Special Transport haben viel Erfahrung mit solchen Projekten. Aber er unterstreicht die Größenordnung dieser Aufgabe. „Es ist der bisher größte Einzeltransport für uns.“

Uruguay als Endbestimmung des Behälters

Wochen der detaillierten Vorbereitung liegen hinter ihm und seiner Crew. „Viele Strom- und Telefonleitungen mussten geräumt werden. Und es war eine riesige Aufgabe, den Stillstand des Bahnverkehrs für drei Tage zu arrangieren und die Oberleitungen ausreichend anzuheben.“ Ein gutes Teamwork zwischen verschiedenen Partnern ist der Schlüssel zum Erfolg bei solchen Aufgaben.

Die Fahrt des Behälters beginnt in Jüri, wo der Hersteller Estanc seinen Sitz hat. Es ist der größte Container, der jemals das Werk von Estanc verlassen hat. Der fast 200 Tonnen schwere Wasserbehälter wird nach Uruguay verschifft. Dort wird gerade eines der größten Zellstoffwerke der Welt gebaut. Der Zweck des Behälters ist es, korrosiven Sauerstoff und Kohlendioxid aus dem Wasser zu entfernen. Dies ermöglicht eine längere Lebensdauer der dampfbetriebenen Anlagen des Werks.

Simulationen und Verkehrsbeschränkungen

Die erste Etappe durch Estland ist knifflig und Jonas Ahola bestätigt, dass verschiedene Transportschritte im Vorfeld simuliert wurden. „Die Länge des Konvois mit einem ziehenden und einem anschiebenden Lkw macht die engen Kurven in Kreisverkehren und anderen komplizierten Kreuzungen sehr anspruchsvoll. Wir haben durch Simulationen sichergestellt, dass wir diese Passagen meistern können.“

Neben der Höhe und der Länge verursacht auch das Gewicht Kopfschmerzen. Mit dem 26-achsigen modularen CombiMAX-Fahrzeug von Faymonville setzen Jonas Ahola und das AT-Team auf bewährtes Hightech-Material. „Die Route führt durch kleine Straßen, weil viele der Brücken dieses Gewicht nicht aushalten. Das bedeutet, dass auch die kleinen Straßen auf ihre Tragfähigkeit überprüft werden mussten. Mit dem Modulfahrzeug CombiMAX und seinen Pendelachsen bieten wir 12 Tonnen Nutzlast pro Achslinie, um den Boden zu schonen.“ Das absolut passende Fahrzeug für dieses Projekt. „Die Kombination ist aufgrund des einfachen Zusammenbaus und des geringen Gewichts der Achslinien ideal für dieses Projekt. Der CombiMAX hilft uns, kompakt zu bleiben und den Transport mit weniger Achslinien durchzuführen.“

Modularer CombiMAX für größte Projekte

Die sichere Ankunft in Paldiski ist für Ahola die Bestätigung, dass AT Special Transport einer der aufstrebenden Akteure für solche Projekte in ganz Europa sein wird, einschließlich Verschiffung, Handling, Transport und Installation. Faymonville ist ihr vertrauensvoller Partner bei dieser Entwicklung. „Unsere Projekte scheinen größer zu werden, je mehr spezialisierter wir ausgestattet sind“, so Jonas Ahola, der auf eine leistungsstarke Flotte von Semi-Tiefladern, Tiefladern, Telesatteln und Modulfahrzeugen von Faymonville bauen kann.

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Drei Tage wurden für die Strecke benötigt, um einen 195 Tonnen schweren Behälter auf 26 modularen CombiMAX-Achslinien zu bewegen.
Viele Strom- und Telefonleitungen mussten geräumt werden. Und es war eine riesige Aufgabe, den Stillstand des Bahnverkehrs für drei Tage zu arrangieren und die Oberleitungen ausreichend anzuheben.
Mit dem 26-achsigen modularen CombiMAX-Fahrzeug von Faymonville setzen Jonas Ahola und das AT-Team auf bewährtes Hightech-Material.
Die Länge des Konvois mit einem ziehenden und einem anschiebenden Lkw macht die engen Kurven in Kreisverkehren und anderen komplizierten Kreuzungen sehr anspruchsvoll.
Mit dem Modulfahrzeug CombiMAX und seinen Pendelachsen bietet AT Special Transport 12 Tonnen Nutzlast pro Achslinie, um den Boden zu schonen
Die Fahrt des Behälters beginnt in Jüri, wo der Hersteller Estanc seinen Sitz hat. Es ist der größte Container, der jemals das Werk von Estanc verlassen hat.