Bei Travescaut dreht sich alles um Wasser: Baggerarbeiten, Uferpflege und die Entschlammung von Teichen. „Wir sind immer da, wo es matschig ist“, lachen die beiden. Antoine passt die Ladefläche des MultiMAX per hydraulischer Funktion innerhalb weniger Sekunden präzise an. „Super, so passt das“, sagt er, während sich das 3,45 Meter breite Kettenfahrzeug nähert. Langsam arbeitet es sich die Rampen hinauf, am Ende wird noch der Baggerarm präzise in die Mulde eingelegt. Antoine legt nacheinander alle Verzurrketten an, dann geht es los.
Alle Ziele sind erreichbar
Der neue MultiMAX überzeugte ihn vom ersten Tag an. „Damit zu arbeiten ist einfach super, kein Vergleich zu vorher“, sagt er und blickt kurz in den Rückspiegel. „Die hydraulische Nachlenkung ist einfach stark. Und der große Vorteil: Nick als Begleitfahrer kann sich hinten positionieren, dort, wo ich selbst nicht mehr alles im Blick habe.“ Das schöne Wetter an diesem Tag zieht die Bewohner der durchfahrenen Ortschaften ins Freie. Etliche Caféterrassen sind auch um die Mittagszeit schon gut besucht. Das vorbeiziehende Gespann ist ein Blickfang, denn für Außenstehende wirkt der Transport außergewöhnlich und nicht alltäglich. „Wir sind oft auf engen Straßen oder schwierigen Passagen unterwegs – ohne hydraulische Zwangslenkung kommt man da einfach nicht durch. Zusätzlich hilft die Liftachse beim Manövrieren, wenn nicht die volle Nutzlast benötigt wird“, berichtet Antoine über einen weiteren Vorteil, der sich immer wieder bemerkbar macht. Nach rund 90 Minuten Fahrzeit ist das Ziel erreicht: Frasnes-lez-Anvaing, eingebettet zwischen Wiesen und Auen.
Hydraulische Verbreiterung als Trumpf
Unten in einer Talsenke wird abgeladen. Verborgen hinter Bäumen liegt der nächste Einsatzort, ein Steinbruch. Wie so oft erfolgt das Abladen nach einer Rückwärtseinfahrt. „Wie bei fast all unseren Projekten“, sagt Firmenleiter Pierre Delabassee, der seine Mitarbeiter beim finalen Manöver beobachtet. Auch er ist seit dem ersten Einsatz vom Fahrzeug begeistert – denn insbesondere die hydraulische Verbreiterung macht sich auch in den Zahlen bemerkbar. „Im Vergleich zum klassischen Prinzip mit Holzbohlen spart man pro Transport leicht eine Stunde. Das ist ein immenser Zeitgewinn, eine konkrete Kostenersparnis und gleichzeitig sicherer als mit Holzbohlen.“
Veröffentlichung: 07/2026